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Grüne Gebäude

Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein erhalten Einzug in die Immobilienbaubranche

Klimaneutralität – dieses Ziel möchte die Europäische Union bis 2050 erreichen und dafür müssen wir alle mit anpacken. Vor allem im Bausektor steckt noch ein erhebliches Einsparpotential klimaschädlicher Treibhausgasemissionen. Denn laut der Studie „Constructing our Future. Planen. Bauen. Leben. Arbeiten.“, die das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos AG gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation sowie dem Leonhard Obermeyer Center 2021 erstellte, verursachen der Bau und der Betrieb von Gebäuden über 40 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Wer ein Haus baut oder saniert, sollte in der Planung und Ausführung deshalb unbedingt ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen.


Mit dem Bau eines Hauses erfüllen sich die meisten von uns ihren Lebenstraum. Bis der Wunsch aber in die Realität umgesetzt ist, vergeht einige Zeit und es müssen unendlich viele Entscheidungen getroffen werden. Dabei sollte von Anfang auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle spielen. Das beginnt bereits bei der Auswahl des Grundstücks, umfasst zudem alle weiteren Prozesse von der Architektur, der Energie- und Wassereffizienz, über die verwendeten Materialien, den Betrieb und die Instandhaltung. Wichtig ist es, die gesamte Nutzungsdauer eines Gebäudes zu betrachten und potenzielle Lebensumstände der Zukunft so weit wie möglich bei der Planung zu berücksichtigen. Ein cleverer Grundriss macht spätere Umbaumaßnahmen und damit eine übermäßige Ressourcennutzung überflüssig. Denn bei jedem Umbau werden Baumaterialien herausgerissen, entsorgt und durch andere ersetzt. Besser ist es, die Aufteilung vorausschauend so zu konzipieren, dass Räume für verschiedene Zwecke genutzt werden und Zimmer geteilt oder verbunden werden können. Das Ziel sollte sein, Gebäude möglichst lange im Betrieb zu halten und Baumaterialien nach der Nutzungsdauer im Sinne einer Kreislaufwirtschaft zurückgewinnen und recyceln zu können.

Zum nachhaltigen Bauen gehört auch die Gesundheit Ist der Grundriss erstellt, kommen die Feinheiten. Gerade bei der Wahl der Baumaterialien

gibt es eine Fülle an Möglichkeiten. Tapete oder Putz für die Wände? Parkett, Laminat, Vinyl, Fliesen oder doch Teppich für die Böden? Immer mehr Bauherrinnen und Bauherren lassen in die Entscheidungsfindung ökologische Aspekte einfließen. Denn viele herkömmliche Werkstoffe, Lacke, Farben und Beschichtungen sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern können auch die Innenraumluft verschlechtern und sich negativ auf die Gesundheit auswirken: Naturteppiche etwa dünsten nicht selten Biozide aus, Vinylböden beinhalten oft Weichmacher und in vielen Wandfarben und Lacken sind schädliche Substanzen aus Lösungs- und Bindemitteln enthalten, die trotz regelmäßigen Lüftens über einen sehr langen Zeitraum in der Raumluft bleiben. Vor allem bei empfindlichen Personen können sie etwa zu Kopfschmerzen, Hautirritationen oder Atemwegsproblemen führen. Manche Stoffe stehen auch in Verdacht, krebserregend zu sein. Ökologische Baustoffe sind etwa Holz aus nachhaltiger Wirtschaft, Lehm als Wandbaustoff oder als Ziegel gebrannt, Naturstein wie Granit oder Schiefer, Reet für Dächer oder Kork. Beton hingegen ist wegen des enormen CO2-Ausstoßes bei der Herstellung des enthaltenen Zements ein echter Klimakiller.

Doch wie finden Verbraucher nun Produkte, die nachhaltig und sicher sind? Zur besseren Orientierung gibt es einige Kennzeichnungen wie den Blauen Engel, den das Bundesumweltamt vergibt, oder das FSC-Siegel für Holzprodukte aus nachhaltiger Wirtschaft. Ein namhafter Hersteller zertifizierter Produkte für Böden und Wände ist die Berliner Bito AG. „Viele unserer Produkte sind nach bekannten Qualitätsstandards geprüft und zertifiziert. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag für eine nachhaltige Ressourcennutzung, was wir als Leitbild für die Zukunft unserer Gesellschaft verstehen“, betont Dirk Grüttner von der Bito AG. „Außerdem ist unser Innenbeschichtungssystem deutschlandweit als erstes mit ‚Cradle to Cradle‘ zertifiziert.“ „Cradle to Cradle“ heißt wörtlich von der Wiege zur Wiege. Dahinter verbirgt sich ein Konzept zur potenziell unendlichen Kreislaufwirtschaft. Demnach dürfen bei der Produktion keine gesundheits- und umweltschädlichen Materialien zum Einsatz kommen und die Produkte müssen nach ihrem Gebrauch kompostiert oder wiederverwendet werden können. Es muss nicht gleich ein Erdhügelhaus sein, aber wer mit Weitblick baut sowie auf Energieeffizienz und nachhaltige Materialien setzt, leistet einen wertvollen Beitrag für das Klima und die Zukunft nachfolgender Generationen.



 

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